Schulordnung Grundschule

 

Schulordnung für die Grundschule

Die Grund- und Mittelschule Breitengüßbach ist die gemeinsame Schule zahlreicher Kinder mit individuellen Stärken, unterschiedlichsten Interessen, Erfahrungen und Haltungen. Gerade wegen dieser Unterschiede begegnen wir einander mit Respekt und Achtung. Jedes Kind soll sich sowohl als individuelle Persönlichkeit angenommen als auch als Teil der Klassen- und Schulgemeinschaft fühlen. Unsere Schule als Lern- und Lebensraum zu gestalten und weiterzuentwickeln, gelingt nur, wenn alle mitwirken, respektvoll miteinander umgehen, Verantwortung übernehmen und vereinbarte Regeln beachten.

Die Basis für das soziale Miteinander bildet diese Schulordnung.

1.    Respekt im Umgang miteinander

·    Ich möchte angstfrei in die Schule gehen können. Streitigkeiten löse ich friedlich.

·    Ich versuche, mich mit jedem zu vertragen.

·    Wir hören uns gegenseitig zu, lassen andere aussprechen, sind höflich und helfen einander

·    Ich möchte meine Meinung frei und sachlich äußern können. Deshalb höre ich auch gut zu, wenn andere sprechen.

·    Schimpfwörter, Beleidigungen oder sonstige erniedrigende Äußerungen lassen wir draußen vor der Tür.

·    Wenn ich sehe, dass jemand geärgert wird oder Hilfe braucht, gehe ich hin und stehe ihm bei.

·    Wenn jemand gehänselt, verspottet oder sogar körperlich bedroht wird, versuche ich ihn zu schützen.

·    Bei Streitigkeiten sprechen wir ruhig miteinander. Wenn uns das nicht gelingt, gehen wir gemeinsam zu den Streitschlichtern.

·    Wir lehnen jede Form der Gewalt ab und suchen Hilfe bei einem Erwachsenen oder Streitschlichter.

·    Wir akzeptieren, wenn jemand „Nein!" sagt.

·    Ich behandle jeden so, wie ich auch von ihm behandelt werden möchte.

2.    In unserer Schule soll gelernt werden. Niemand darf am Lernen gehindert oder beim Lernen benachteiligt werden.

Ich packe jeden Abend gewissenhaft meine Schultasche und achte darauf, dass ich alle Schulsachen dabei habe.

Meine Hausaufgaben erledige ich täglich, vollständig und ordentlich.

Im Unterricht höre ich aufmerksam zu, versuche mich oft zu melden. Dabei achte ich auf die Klassenregeln.

Fleißige und gute Schüler nehme ich als Vorbild.

Unterricht macht nur dann allen Freude, wenn sich jeder an die Regeln hält und eifrig mitarbeitet.

3.    Verantwortung übernehmen

a)    Lehrer:

Lehrerinnen und Lehrer haben neben dem Bildungsauftrag auch einen Erziehungsauftrag. Zu diesem Aufgabenbereich gehört es unter anderem, auf die Einhaltung der Regeln an unserer Schule zu achten, geeignete Ordnungsmaßnahmen zu ergreifen und gemeinsam mit den Schülern und den Eltern nach Lösungsmöglichkeiten bei auftretenden Problemen zu suchen.

b)    Eltern

Die Eltern haben das Recht und die Pflicht, an der schulischen Erziehung mitzuwirken. Sie können diese Mitwirkung nur verantwortungsvoll ausüben, wenn sie sich regelmäßig über das Schulleben (auch über das Verhalten und den Leistungsstand ihrer Kinder) informieren und konstruktiv sowie verantwortungsvoll mit den Lehrern zusammenarbeiten.

Ebenso wie ihre Kinder sollten sie durch konkrete Anregungen und durch aktive Mitarbeit (Projekte usw.)  den Schulalltag mit gestalten und bereichern,
aber auch das Schulleben durch ihre Mithilfe bei Festen und Unternehmungen unterstützen.

c)    Schüler

Allgemein:

Wenn ich in meiner Schule etwas verändern will, muss ich selbst aktiv werden und Verantwortung übernehmen, z.B. im Rahmen der Klassengemeinschaft, bei der Saubererhaltung der Schulanlage oder bei der Gestaltung des Schullebens.

Auch die Verantwortung für das Gelingen des Unterrichts liegt mit in meinen Händen. Voraussetzung sind eine gute Vorbereitung, die Bereitschaft zur Mitarbeit sowie die Offenheit auch für Unbekanntes.

Im Einzelnen:

·    Im Schulhaus, in den Klassenräumen und im Pausenhof achte ich daher grundsätzlich auf Sauberkeit.

·    Meinen Abfall werfe ich immer in den geeigneten Mülleimer; beobachte ich jemanden, der Müll auf den Boden wirft, spreche ich ihn darauf an.

·    Fundsachen gebe ich beim Hausmeister ab.

·    Bevor ich das Schulhaus betrete, schalte ich mein Handy aus; spätestens im Klassenzimmer nehme ich die Mütze oder die Kappe vom Kopf.

·    Konflikte regle ich friedlich!

Robert Stein, SEH       Susanne Wieshuber

 

 

Unsere Pausenhofregeln: 


Generell gilt:

  • Wir achten aufeinander, nehmen Rücksicht, ärgern einander nicht!

  • Schlagen und Raufen ist grundsätzlich verboten!

Schulhofgrenzen:

  • Zum Schulhof gehören die gepflasterte Fläche, der Bereich mit den Spielgeräten und die Rasenflächen.

  • Nicht spielen dürfen wir in den Hecken und Büschen, auf den Treppen an den Eingangstü­ren. (Gitterroste rutschig = Verletzungsgefahr)

Hof-, Regen- oder grüne Pause:

  • Die Entscheidung ob Regen-, Hof - oder grüne Pause trifft der Hausmeister! (Schilder an den Eingangstüren)

Regeln Hofpause:

1. Wir verlassen nach dem Pausenzeichen zügig das Schulhaus in angemessener Klei­dung.

2. Der Pausenverkauf findet nur am Anfang der Pause statt.

3. Die Pausenhelfer (=Konfliktlotsen) unterstützen die Lehrkräfte und kontrollieren in den Toiletten, der Pausenhalle und in den Gängen im Schulhaus.

4. Die Konfliktlotsen sind auch Ansprechpartner bei Problemen und Streitig­keiten.

5.Ins Schulhaus dürfen wir lediglich zum Toilettengang.

6. Ballspiele sind im Pausenhof grundsätzlich verboten

7.Abfälle kommen in die dafür vorgesehenen Behälter.

8. Zum Pausenende gehen wir zügig zurück in unsere Klassenzimmer.

9. Im Winter ist das Schneeballwerfen verboten (Verletzungsgefahr).

 

Regenpause:

  1.  Während der Regenpause bleiben wir im Klassenraum. Dort dürfen wir uns still beschäftigen.
  2. Wir können zu Beginn etwas zum Essen kaufen, die Toilette benutzen, dann aber sind wir alle im Klassenzimmer!
  3.  Aufsicht führt die Lehrkraft, die in der vorherigen Schulstunde Unterricht hatte. (auch Fachlehrer)

 



Grüne Pause:

  1. Zur grünen Pause begeben wir uns zügig über den Pausenhof in die Grünanlage.

2. Wir benutzen die Toiletten in der Nähe der Schulturnhalle

3. Ballspiele sind hier erlaubt! Keine Lederbälle!