Konzeption

Konzeption gebundene Ganztagesschule mit möglicher Stundenplangestaltung sowie Aussagen zur räumlichen Situation

 

1.   Vorbemerkung:

 

Der Schulverband Breitengüßbach hatte bereits in seiner Sitzung am 15. Februar 2007 den Wunsch geäußert, sich um einen Ganztageszweig zu bewerben.

Als Schulleiterin der Grund- und Mittelschule Breitengüßbach wurde ich schon damals beauftragt, eine Konzeption zu entwickeln und diese möglichst zeitnah vorzulegen. Diese Konzeption der offenen Ganztagesschule wurde bereits eingereicht und damals mit der Begründung abgelehnt, dass kein Regelzweig parallel dazu vorhanden sei.

Seit dem 2.Dezember 2011 ist die Mittelschule Breitengüßbach nun Bestandteil des Schulverbundes „Oberes Maintal“. Dieser besteht insgesamt aus vier Schulen: Die Mittelschule Baunach mit Regel – und M- Zweig sowie einer offenen Ganztagessschule, gestützt und betrieben durch ISO e.V., die Mittelschule Rattelsdorf, die Mittelschule Zapfendorf mit einem gebundenen Ganztageszug in der Grundschule und unser Schulhaus.

Somit ergibt sich insofern eine veränderte Situation, da wir die Schüler aus dem ganzen Sprengel des Schulverbund akquirieren und somit den Eltern zwei bis drei Regelzüge, einen M-Zug und darüber hinaus die gebundene Ganztagesschule anbieten können, die in unserem Schulverbund noch nicht angesiedelt ist. Im Gegenzug können Schüler der Mittelschule Breitengüßbach, die nicht gebunden unterrichtet werden wollen, eine andere Schule des Verbundes besuchen. Die Wahlmöglichkeit bleibt somit erhalten.

Kollegium, Elternbeirat sowie Förderverein haben angedacht, dass die Mittelschule Breitengüßbach grundsätzlich eine Ganztagesschule und im nächsten Schuljahr in der 5. Jahrgangsstufe eingeführt werden soll.

Parallel dazu möchten wir für Interessenten die offene Ganztagesschule im Rahmen des Mittagessens sowie der Hausaufgabenbetreuung und diverser Sportangebote anbieten.

 

  1. 2. Die Grundidee:

 

Personale und soziale Kompetenz stärken durch Kontinuität und Fördermaßnahmen.

Die Bestandteile:

 

a) Das Thema "Soziales Lernen" ist ein wichtiger Baustein in unserem Schulprogramm und Bestandteil unseres Schulprofils. Wir schulen die Wahrnehmungsfähigkeit (erst nach einer echten Selbstwahrnehmung bin ich in der Lage auch meine Mitmenschen wahrzunehmen), fördern kommunikative Fähigkeiten (miteinander reden lernen), stärken Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl (nur wenn ich mich selbst annehme, kann ich positiv auf meine Mitschüler zugehen!), entwickeln ein Wir-Gefühl in unseren Klassen und schulen Konfliktlösungsstrategien ohne Gewalt. Im täglichen Unterricht findet regelmäßig soziales Lernen im oben beschriebenen Sinne statt. Es gibt ein in allen Klassen gleichsam verbindliches Regelwerk. In jeder Jahrgangsstufe wurden durch das Kollegium entwickelte Inhalte festgelegt, die im Laufe eines Jahres vermittelt werden müssen. Jährlich finden zusätzlich mindestens drei soziale Projekttage in allen Jahrgangsstufen statt. Darüber hinaus ergänzen weitere Maßnahmen wie die Konfliktlotsenausbildung, das „offene Ohr“ oder die Einführung einer Schulhausinternen Erziehungshilfe unsere Leitidee. Eine Erziehungssprechstunde, besetzt durch einen Elterntrainer, im Rahmen des Elternsprechtages wird im März zum ersten Mal stattfinden.

In Gesprächen mit Feuerwehr, AWO und dem bayerischen Rettungsdienst wird gerade ein Konzept erarbeitet, welches die jedes Jahr wiederkehrende Ausbildung zum Ersthelfer – nach Wahl Jungfeuerwehrmann/frau bzw. das soziale Engagement in der Altenpflege in den Blick nimmt. Dies soll als ein Trimester fest im Plan der 7.Klasse stehen.

Diese Trimesterausbildung in Klasse 7 wird als Trimester zwei ergänzt durch die musisch / kreative Ausbildung – alternativ die Schulhausgestaltung. Die bereits bestehenden Bläserklassen in der Grundschule sollen auf den Mittelschulbereich ausgeweitet werden. Dies geschieht durch den ortsansässigen Musikverein sowie die Kreismusikschule

 

b) Die ganzheitliche Persönlich­keits­­­entwick­lung als Einheit von Bildung und Erziehung. Kinder und Jugendliche sollten vorrangig eines erwerben: Lebenskom­petenz. Dazu sind Flexibilität, die Erweiterung des Blickwinkels, Zuversicht und Selbstver­trauen sowie Leistungsbereitschaft und Respekt vor den Anderen vorrangige Bil­dungsziele.

Erziehung geht somit über die Vermittlung von Schulstoff hinaus und verlangt, dass jeder Einzelne in seinen persönlichen Stärken gefördert und in seinen Neigungen unterstützt wird. So sollen im Rahmen der Lernzeit/ Hausaufgaben individuelle Arbeitsgemeinschaften zur Lernförderung, aber auch arbeitspraktische Lerngruppen eingerichtet werden.

Gerade diese praktischen Arbeiten sollten im Einklang mit der Gemeinnützigkeit stehen und könnten die Instandhaltung der Anlagen, die Verschönerung des Innenlebens bis hin zum Ein­decken des Speisesaales und der Betreuung der neu einzurichtenden Teestube stehen.

 

c) Die sportliche Komponente: Die ebenfalls bereits bestehende Verbindung zu den Brose Baskets Bamberg und dem TSV Breitengüßbach muss dahingehend geweitet werden, dass neben Basketball auch weitere Sportarten angeboten werden. In unmittelbarer Umgebung befinden sich Bogenschützen, Tennisclub, Tischtennisclub und auch der Golfplatz Leimershof sowie das Hallenbad Baunach sind in 5 min zu erreichen. Auch ein Jiu Jiutsu Kurs soll Klassen übergreifend angeboten werden. Gespräche dazu sind schon geführt.

Wenn sich jemand weder sportlich noch musisch wiederfindet, hat er die Möglichkeit, sich durch zahlreiche AGs, die parallel zu Musik und Sport laufen sollen, handwerklich in der Gestaltung des Schulhauses samt Außenanlagen oder in der AG Informatik, Homepage zu verwirklichen

 

d) In den Klassen 8 bis 9 muss dann der Praxisbezug in Zusammenarbeit mit den Betrieben eine weitere große Rolle spielen, um die Chancen auf den Erhalt von Lehrstellen zu vergrößern. Neben den bestehenden zahlreichen vBo Maßnahmen wird dieses Kalenderjahr zum ersten Mal ein Bauprojekt mit ortsansässigen Firmen durchgeführt, welches die Errichtung und Gestaltung von Umkleidekabinen am Baggerloch zum Inhalt hat. So können wir die Gemeinde unterstützen und gleichzeitig den Schüler ein Stück weit Verantwortung, Selbstverwirklichung und stolz sein auf ihre Leistung übertragen. In der 8. und 9. Klasse sind feste Praxisnach­mittage in Betrieben eingeplant. Dabei sollen als ebenfalls als Quartal oder Trimester die Berufsfelder gewechselt werden. Wenn jemand seinen Traumberuf sofort gefunden hat, darf er natürlich in der Branche bleiben. Gespräche mit IHK und den Handwerkskammern sind dazu ebenfalls geführt.

 

 

  • 1. 3.   Die Umsetzung:
  • A) Der Aufbau der Ganztagesschule
  •  

Breitengüßbach wird eine Ganztagesschule, die ab dem Schuljahr 2013/14 die Klasse 5 als Ganztagesklasse anbietet. Der Schulsprengel erstreckt sich auf den Schulverbund „Oberes Maintal“.

Eine Bedarfserhebung wurde bereits geführt und ergab in der neu anzulegenden 5. Klasse 18 Interessenten. In den neuen 6./7. Klassen waren gesamt 18 Interessenten allein aus unserer Schule zu verzeichnen, die im Rahmen der offenen Ganztages­schule versorgt werden. Diese soll parallel so lange laufen, bis der Ganztageszweig durchgängig installiert ist. Danach wird die offene GTS aufgegeben.

Durch Anzeigen in den Mitteilungsblättern des Verbundes wird auf die Informations­veranstaltung zur Neukonzeption hingewiesen. Diese Veranstaltung zur endgültigen Anmeldung findet nach dem Genehmigungsverfahren statt.

Die Fahrtkosten werden im Schulverbund abgerechnet und anteilig getragen. Auch die Ganztagesschule sieht der Verbundvertrag bereits vor.

 

 

B) Das Konzept

 

Das Konzept der Ganztagesschule legt besonderen Wert auf individuelle Förderung und Praxisbezug. Fragen des persönlichen Lebens, Hilfen zum Selbstständigwerden sowie die Vorbereitung auf das Arbeitsleben sind fester Bestandteil des täglichen unterrichtlichen Lebens genauso wie die Lernförderung, angelegt als Differenzierung in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch im Rahmen der Hausaufgaben.

Das Unterrichtsangebot entspricht somit dem Lernplan der Hauptschule, wird aber durch über den Tag verteilte Phasen der Übung und Vertiefung, des handwerklichen Tuns und auch der Entspannung ergänzt und erweitert. Zusätzliche unterrichtliche Angebote – in sportlicher, musischer oder handwerklicher Hinsicht – sollen die Kinder in ihrer Persönlichkeitsbildung unterstützen und vorhandene Fähigkeiten weiter ausbauen.

Zudem hält es die Schule für unerlässlich, sich nach außen hin zu öffnen und zu kooperieren. So werden die zusammenarbeitenden Partner entweder eingeladen, sich an der Gestaltung der Tagesangebote an der Schule zu beteiligen, oder die Schülerinnen und Schüler ab der Klasse G7 erhalten die Erlaubnis, für den Besuch des Sportvereins oder für eine stundenweise Tätigkeit in einem Betrieb vor Ort vorüber­gehend die Schule zu verlassen.

Das Mittagessen wird vorerst von der Mittagsbetreuung „der Spatzen“ geliefert. Diese kochen jeden Tag frisch und versorgen – zumindest in den ersten beiden Jahren - unsere Ganztagesschüler mit. Danach wird über ein Catering-Unternehmen zu sprechen sein. Hierbei soll besonders Wert darauf gelegt werden, dass die Ware nicht gefroren ist und aufgetaut werden muss, sondern möglichst frisch geliefert wird. Die Eltern tragen die Kosten, die momentan pro Mittagessen mit 2,50 Euro kalkuliert sind.

AG Angebote für die neue 5. Klasse:

  • Als Quartalsangebot „Projektwerkstatt“: Umgang mit Holz / Ton /Schulhausgestaltung / Schulgarten und Pflege / Selbst ist der Mann/die Frau – Zubereitung von kleinen gesunden Gerichten zwischendurch – je 2 Std
  • „Jahreszeiten erleben – Bräuche kennen lernen“ – 2 Std. vom Ordinariat Ba?
  • Sport: Basketball, Aerobic, Ju Jutsu, Fußball - im Sommer zusätzlich Tennis und Golf.
  • C) Nachhaltigkeit im Lernkonzept - Förderung der personalen und sozialen Kompetenz

 

Zur Stärkung der personalen Kompetenz sind als Lerninhalte in den einzelnen Jahrgangsstufen vorgesehen:

  • Klasse 5: Projektwerkstatt Holt /Ton – Bräuche erleben – Schulhausgestaltung - Bläserklasse
  • Klasse 6: Schulhausgestaltung – Tastschreiben vertieft – Bläserklasse -
  • Klasse 7: vertiefte Berufsorientierung (BFZ) – Schnuppernachmittage im Betrieb /
  • Klasse 8: Arbeiten im Betrieb, Bewerbungstraining ( im „Echtraum“ – Idee der IHK), kreatives Arbeiten für die Gemeinde als „Projekt Gemeindemitgestaltung Mittelschule“ = GMM - Homepage / Ausbildung zum Jungfeuerwehrmann/frau bzw. Ersthelfer
  • Klasse 9: Arbeiten im Betrieb – QA Vorbereitung

Grundlage des Sozialkompetenztrainings soll eine Art „Benimm – Kurs“ sein, quasi ein „Knigge“ für Heranwachsende, der Höflichkeitsformen und erfor­derliche Verhaltensweisen Erwachsenen und Schülern gegenüber genauso beinhaltet wie das richtige Eindecken eines Tisches ( im Stundenplan genannt: Soziales Lernen).

 

  • Klasse 5: Benimm-Kurs – Soziales Lernen
  • Klasse 6: Grundlage für die Weiterführung der Konfliktlotsenausbildung sowie der Pausenschlichter
  • Klasse 7: Schülerlotsenausbildung – Feuerwehr/Ersthelferausbildung
  • Klasse 8: / Soziale Dienstleistung bei der AWO und bei „denSpatzen/ Kindergarten etc. – Feuerwehr Weiterführung…
  • Klasse 9: Entlastung, da QA

 

D)Förderung von Begabungen

 

  • Die handwerkliche Begabung

 

Für alle Schüler, die sich vermehrt handwerklich betätigen wollen, soll die Möglichkeit bestehen, unter Anleitung an Werkstoffen wie Holz oder Stein zu arbeiten. Dies könnte – zusätzlich zum Stundenplan – durch die Kooperation mit Handwerks­be­trieben geschehen oder durch anderweitige Honorarkräfte.

Unsere Schüler und auch unser Schulgebäude könnten hiervon nur profitieren, da unsere wunderschönen großflächigen Grünanlagen durch ein paar eigen gefertigte Skulpturen aufgewertet und verschönert werden würden.

Auch arbeiten wir seit Jahren an gemeinsamen Projekten zusammen mit der Gemeinde Breitengüßbach.

Die letzte Aktion war die Gestaltung des Ortswappens – zu sehen am Kreisverkehr am Ortseingang, von Bamberg kommend.

 

  • Die künstlerische Begabung

 

Parallel zur handwerklichen Begabung sollte den Schülern die Möglichkeit gegeben werden, ihre künstlerische Begabung zu fördern, wobei auch der soziale Aspekt dabei eine große Rolle spielt, da das gemeinsame Lösen einer Aufgabe ein gewisses Maß an Teamdenken fordert. Im Rahmen unserer AG Schulhausgestaltung wurde in den letzten Jahren unter Anleitung von Handwerkern die Schule mit Mosaiken und Bildern verziert, was natürlich nur begonnen und noch lange nicht fertig gestellt ist. Diese Arbeiten stehen somit wieder im Einklang mit der Gemeinnützigkeit sowie der Verschönerung und Instandhaltung der Anlagen. Zudem passt man auch auf das besser auf, was man selbst geschaffen hat.

 

  • Die musische Begabung

 

Da die Kreismusikschule sich bereits am Nachmittag in unseren Räumen befindet, sollte es kein Problem sein, dieses Angebot noch auszuweiten und in den Stunden­plan zu integrieren. Der Musikverein betreut zwei Bläserklassen jeden Donnerstag vormittags – parallel zum Musikunterricht.

Durch abgehaltene Prüfungen, z.B. am Ende eines jeden Schuljahres, und einem Konzert für alle Mitschüler, z.B. am letzten Schultag, würden alle noch mehr motiviert werden. Auch könnte unser Schulleben im Hinblick auf Abschlussfeier oder Schulfest enorm profitieren und die etwas verschüttete musische Komponente käme endlich nicht mehr zu kurz.

 

  • Das freiwillige soziale Jahr

 

Mädchen oder Jungen, die sich gerne sozial engagieren, soll ab der 8. Klasse die Möglichkeit gege­ben werden, die zwei Stunden in der Woche, die sie für ein Zeugnis der Carithek benötigen, in einer sozialen Einrichtung abzuleisten.

Hierzu gibt es in unserem Rahmen mehrere Möglichkeiten:

-       Mithilfe im Seniorenheim der AWO in Breitengüßbach, deren Leiterin eine Zusammenarbeit sehr begrüßen würde würde ( Laufzeit: max. 5 Minuten )

-       Mithilfe in den beiden Kindergärten in Breitengüßbach ( Laufzeit: 3 bzw. 15 Minuten )

-       Mithilfe in der Mittagsbetreung der „Güßbacher Spatzen“, die sich direkt in unserer Schule befindet.

 

 

 

E) Kooperation mit Gewerbetreibenden und Firmen / Sicherung von Lehrstellen

 

 

Ebenfalls zwei / drei Stunden in der Woche an einem festen Nachmittag sollen Schüler ab der Klasse 8 die Möglichkeit erhalten, in verschiedenen Bereichen und Berufen erste Schnupperversuche zu unternehmen, bzw. – je nach Klassenstufe – positive Rahmenbedingungen für die eventuelle Übernahme in ein Lehrver­hältnis zu schaffen. Die Zusammenarbeit mit dem BFZ ist für uns obligatorisch.

Die Praktika der 8. und 9. Klasse werden zusätzlich durchgeführt sowie Module, die über die Agentur für Arbeit bestellt werden können. Momentan beteiligen sich die 9.Klassen an einem Job-Speed-Dating, nachdem sie vorher drei Tage Bewerbungstraining durch die DAD durchlaufen hatten.

Durch dieses Konzept erhalten die Schüler einen permanenten Zugang zum Berufsleben, so dass eine doppelte Verwiesenheit besteht: „Fehlentscheidungen“ der Schüler werden faktisch ausgeschaltet und Betriebe sowie Ausbilder lernen die Schüler deutlich besser kennen als in nur einer Woche Betriebspraktikum, was – bei einem positiven Eindruck - eine deutlich bes­se­re Chance für den Erhalt einer Lehrstelle bedeutet.

 

F) Gebäudevoraussetzungen

 

Da die MS Breitengüßbach noch vor ca. zehn Jahren um die 600 Schüler beher­berg­te, sind genügend freie Räume vorhanden, so dass keine größeren baulichen Maß­nah­men in Angriff genommen werden müssen.

Das Schulgebäude wurde aufwändig generalsaniert, liegt in einem parkähnlichen riesengroßen Grundstück fernab der Durchgangsstraßen und besitzteine perfekt ausgestattete Küche sowie eine Pantryküche in der MS, einen ebensolchen Werkraum, einen Computerraum mit Internetanschluss für 16 PCs, zwei Handarbeitsräume und einen Tonraum, jeweils für gut 20 Schüler ausgelegt.                                    

  • Ein großer Saal, als Medienraum und für Veranstaltungen genutzt, kann leicht mit dem dazugehörenden klappbaren Material in einen Speisesaal verwandelt werden, der gut an die 100 Schüler fassen kann. Dieser Raum ist von außen mit dem Auto über einen gepflasterten Weg anfahrbar, so dass das Essen später bis vor die Tür geliefert werden kann.
  • Auch verfügt die Schule über viele sehr gut in Stand gehaltene Sportstätten wie eine Schulturnhalle, ein großes Basketballfeld außen und einen Fußballplatz.
  • Die direkt daneben liegende Hans –Jung – Halle, das sportliche Heim des Basketball – Zweit­ligisten TSV Tröster Breitengüßbach, steht uns auch im Schulbetrieb zur Verfügung. Als Zweifachturnhalle bietet sie, zusammen mit der Schulturnhalle, gleichzeitig Platz für drei Teams.
  • Ebenfalls direkt neben der Schule befindet sich das Heim des Tennisclubs Breitengüßbach mit drei Tennisplätzen. Nach drei Minuten Laufzeit erreichen wir die Bogenschützen Breitengüßbachs auf ihrem Trainingsgelände, was interessant als Diff.Sportangebot wäre.
  • G) Finanzierbarkeit

 

Laut der Homepage des Bayerischen Kultusministeriums bezuschusst der Freistaat die gebundenen Ganztagsschulen mit 6000 € pro Ganztagesklasse und 12 zusätz­lichen Lehrerwochenstunden ( bei einem garantierten Mindestaufenthalt der Kinder von sieben Zeitstunden, mindestens an vier Tagen der Woche ).

Von diesem Geld könnten neben Lehrern- und Förderlehrern auch Honorarkräfte für die sportlichen, beruflichen oder handwerklichen Zusatzangebote eingestellt werden.

 

 

 

H ) Möglicher Stundenplan einer G5 – Klasse

 


 

Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

   Freitag

  8.00

       D

    WtG

AGs Schulh., prakt., mus., PC

           E

         MU

  8.45

       Sport      

       RK / Rev

  9.30

                                                     Pause

9.45

       M

       D  

RK / Rev

         M

         Ku

10.30

FöU D,M,E

       MU

    GSE

         M

11.15

                                                     Pause

11.30

       E

       M

       M

FöU D,M,E

         E

12.15

                             Lernzeit

           D

13.00

                           Soziales Lernen / Mittagessen

U- Ende:     12.15 Uhr

13.30

   PCB

Tastschreiben

FöU D,M,E

         GSE

14.15 -15.00

    AWT

         E

         D

    KU/ MU

15.00 - 15.45

    Sport

         E

Sport Diff

    KU/ MU

 

 

 

I ) Möglicher Stundenplan einer G7 – Klasse

 

 

 

Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

    Freitag

  8.00

       D

   M

AGs Schulh., prakt., mus., PC

       PCB  

             D

  8.45

FöU D,M,E

          D  

       Sport

  9.30

                                                     Pause

  9.50

       M

       D

         M

    KU / MU

       RK / Rev

10.35

       E

    AWT

         M

       GSE

11.15

                                                     Pause

11.30

GSE

    Sport

       GSE

         M

  Soz. Jahr/    Sport diff.  

12.15

                   Soziales Lernen / Mittagessen                                    

12.45

                             Lernzeit          / Freizeit                                        

U- Ende:     12.15 Uhr

13.45

FöU D,M,E

         E

         Wi                    

   Rk / Rev      

14.15

    PCB

         E

       So / Te      

  Lernen im            Betrieb

15.00-15.45

Soziales  Training

Sport Diff

 

 

 

K ) Vorteile der täglichen Arbeit

 

 

  • ein Beitrag zur Schulentwicklung
  • gezielte Aufarbeitung und individuelle Förderung in drei Stunden zusätzlichem Förderunterricht, gesplittet in D, M, E ( je 2 Lehrer ) Förderunterricht als Wochenplanarbeit.
  • „Entzerrung“ der Kernfächer
  • erhöhter Praxisbezug in den Klassen 7 bis 9
  • Einbindung der Unternehmen am Ort, erhöhte Lehrstellenchance
  • Unterstützung bei den Hausaufgaben in der Lernzeit durch zwei anwesende Lehrer.
  • Hausaufgabenbetreuung mit Erkennen der einzelnen Schwächen
  • ganzheitliche Förderung auf allen Gebieten unter Berücksichtigung der besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten der einzelnen Hauptschüler
  • keine Hausaufgaben am Freitag
  • eine Chance für die Schülerinnen und Schüler, die zu Hause nicht betreut werden können
  • durchgehendes pädagogisches Konzept
  • präventive Maßnahmen für sozial gefährdete Kinder

 

 

 

Aussagen zur Bedarfserhebung sowie zur Zusammensetzung der Schülerschaft - Maßnahmen zum Förderbedarf

 

Die Bedarfserhebung wurde im November 2012 im Schulverbung „Oberes Maintal“ durchgeführt, nachdem eine Verbundausschusssitzung stattfand.

Zur Diskussion stand die Frage, ob mit einer 5. oder einer 7. Klasse begonnen werden sollte. Deshalb wurde der Bedarf in den derzeitigen 4. bis 6. Klassen mit folgender erstmaliger Elternrückmeldung ermittelt:

 

Ort

Breitengüßbach

Kemmern

Baunach

Rattelsdorf

Zapfendorf

Klasse 4

7

3

3

3

1

Klasse 5

9

 

0

0

1

Klasse 6

8

 

1

1

1

 

Somit zeigte sich in der 5. Klasse der meiste Bedarf mit derzeit 17 Schülern – vermutlich werden noch einige dazukommen, weil mittlerweile Eltern, die nicht auf der momentanen unverbindlichen Anmeldungsliste stehen, anrufen und nach der garantieren Einrichtung eines gebundenen Ganztageszweiges fragen.

Zudem hat sich bei dieser Umfrage gezeigt, dass der Betreuungsbedarf in Breitengüßbach in der derzeitigen 5./6.Klasse recht hoch ist. Deshalb sollen die in Frage kommenden ebenfalls 17 Schüler in einer parallel dazu eingeführten – bis zur Durchgängigkeit des gebundenen Zweiges begrenzten – offenen GTS aufgefangen werden. Der Antrag dazu wird gesondert eingereicht.

 

Da sich die neu zu bildende Klasse aus Schülern von fünf Schulstandorten zusammensetzt, wird gerade am Anfang verstärkt auf die Bildung einer Klassengemeinschaft Augenmerk zu richten sein. Hier müssen besonders die verpflichtenden Bildungsinhalte der 5. Jahrgangsstufe unseres Schwerpunktes „Soziales Lernen“ zum Tragen kommen:

Hauptthema der 5.Klasse: Vom Ich – zum Du – zum Wir:

Lerninhalte:

A Gemeinsam sind wir stark!

  • Wir lernen unsere Schule neu kennen – Ich bin ich und wer bist Du? -
  • Gemeinsam geht vieles besser – Ich / Wir haben das Recht ( Klassen-regeln )

 

B Starke Kinder

  • Das bin ich mit Stärken und Schwächen – Das macht mich sicher / unsicher – Meine Wünsche, Träume, Vorstellungen – Wir gehen aufeinander zu

 

C Mikro – Methodentraining

  • Strategien und Techniken der Informationsgewinnung

 

Als weiterführende Lerninhalte sind - gerade unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit - in den nachfolgenden Klassen verpflichtend und hier zur Kenntnis aufgelistet:

 

  • Klasse 6: Cool bleiben

A Benimm Dich!  

B Mikro- Methodentraining: Strategien und Techniken: Eigenverantwortliches Arbeiten                               

C Lernen lernen – ein Intensivworkshop

 

  • Klasse 7: Aufbruch zur Veränderung – Expedition ins Land der Kooperation

A It´s Team Time! Teamtraining mit Zertifikat.

Für Teamarbeit motivieren – Kooperation üben –Vertrauen anbahnen –Für Kommunikations- und Interaktionsprozesse sensibilisieren – Persönliche Aktionsmuster reflektieren – Gruppenregeln erarbeiten – Mein eigenes Interaktionsverhalten auf dem Prüfstand: Das Dakapo-Problem oder das Millionenspiel

B Gemeinsam kommen wir ans Ziel

C Erlebnispädagogische Woche

 

  • Klasse 8: Kommunikation und Selbstsicherheit

 

A Kommunikationstraining: Aktives Zuhören – Einfühlen in andere – Fremdbild / Selbstbild- freies Sprechen und Erzählen – argumentieren und vortragen                                                                                                      

B Konfliktlotsenausbildung: Konfliktlösungsstrategien – komplexere Kommunikations- und Interaktionsspiele – Wer bin ich? – Wenn Selbstsicherheit fehlt! - Sicherheit schaffen                                                                       

C Mikro-Methodentraining: Strategien und Techniken der Präsentation – Referate – Redeangst   überwinden, Bewerbungsschreiben

 

  • Klasse 9: Sich auf den Weg machen – Herausforderungen annehmen

A Selbstvertrauen gewinnen

B Coaching: Soziales Verhalten in der Arbeitswelt, Vorstellungsgespräch – Kommunikationsstrategien – Bewerbungsschreiben Fortführung  

C Mikro- Methodentraining

 

Auf Wunsch der Eltern sollen die Schüler bei den Hausaufgaben betreut, durch Differenzierungsmaßnahmen gestärkt und sportlich/musisch gefördert werden. Diese Wünsche wurden in die vorgelegte Konzeption eingearbeitet und bestmöglich berücksichtigt.

 

"If you can dream ist, you can do it!" (Walt Disney)