Schullandheim 5.Klasse

Bericht Schullandheim Sachsenmühle 2018 (Klasse 5a)

slh5 4 20181012 1931698616Vom 01. bis 04. Oktober 2018 fuhren 18 Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a mit ihrem Lehrer Josef Hartmann und den studentischen Begleitpersonen Madleen Oestreicher, Sina Prediger, Magdalena Loos und Johannes Hofmann in ein Selbstversorgerhaus in die Fränkische Schweiz.

Die Klasse war in dieser Konstellation noch nicht einmal drei Wochen zusammen. Somit war neben der Förderung individueller Fertigkeiten zur Lebensbewältigung vor allem auch die Fähigkeit zu zwischenmenschlicher Kooperation und Kommunikation in der Gruppe im Alltagsumfeld ein Hauptziel dieses am Schuljahresbeginn durchgeführten Schullandheims.

Das pädagogische Konzept der Abenteuerpädagogik von Tom Senninger wurde angewendet und sollte den Kindern ermöglichen, die Grenzen der eigenen Handlungskompetenz zu erproben und im angstfreien Raum der Gruppe zu lernen und zu wachsen. Die Ziele im Einzelnen waren: Persönlichkeitsentwicklung; Erwerb von sozialer Kompetenz; Steigerung der Lernbereitschaft, Problemlöse-, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit; Aufbau von Vertrauen und Spaß. Da die Sachsenmühle ein Selbstversorgerhaus ist, mussten die Schülerinnen und Schüler auch bei der Zubereitung des Essens und dem anschließenden Säubern der Küche mithelfen. Für das Mittagessen packte sich jeder ein Lunchpaket, da wir den ganzen Tag draußen unterwegs waren. Das Gelände rund um das Jugendhaus bietet auch Gelegenheit zum Volleyball und Fußball spielen, was gern genutzt wurde. Jeden Abend machten die Schülerinnen und Schüler eine Kurzreflexion des Tages durch einen Tagebucheintrag. Zwei Tage ließen wir gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen.

1.Tag

9:29 Uhr war Abfahrt am Montagmorgen. Mit dem Zug ging es bis Ebermannstadt (über Forchheim und Bamberg) und dann mit dem Bus bis zur Sachsenmühle.  Gegen 11:30 Uhr war das Ziel erreicht. Zuerst wurde das Haus bezogen, bevor es am Nachmittag kooperative Aufgaben als Herausforderung für die ganze Gruppe zu bewältigen gab. Im Mittelpunkt standen Team- und Kooperationsspiele und vier von den Studenten organisierte Workshops: Fackelbau, Gipsmasken basteln, Figuren basteln aus Kastanien, Eicheln, etc. und Drachen bauen. Insbesondere standen am ersten Tag folgende Ziele im Vordergrund: Fairer Umgang miteinander, keiner wird ausgegrenzt, gemeinsam sind wir stark.

2. Tag

Am 2. Tag wurde Grenzerfahrung als pädagogisches Konzept konkret umgesetzt. Mit dem Bus fuhren wir nach Pottenstein. Von dort wanderten wir zum Kletterpark. Äußerst wichtig beim Klettern war das Motto: Dem Risiko des Versagens und der Frustration muss eine verlässliche Unterstützung auf Seiten des Teams und der Leitung gegenüberstehen. So waren die Kinder - nach anfänglichen Ängsten - nach dem zweistündigen Klettern gar nicht mehr aus dem Wald zu bekommen…

 3. Tag

An diesem Tag erforschte die Klasse eine wilde Höhle. Ausgerüstet mit Taschenlampe und Helm ging es tief in die Witzenhöhle hinein.

Nach der Höhle wanderten wir auf dem wohl schönsten Teilstück des bekannten Wanderwegs "Frankenweg" zum Quakenschloss, einer Höhlenruine. Weiter ging es über Engelhardsberg und Moritz zurück zur Sachsenmühle. Auf dem Weg zur Höhle wurde bereits die Oswaldhöhle durchlaufen. Instruktion vor der Höhlentour: Jede Gruppe muss aus mindestens drei Personen bestehen. 

4.Tag

Am letzten Tag ging es um 11.27 Uhr wieder heimwärts. Nach dem Frühstück musste zuvor noch das Haus besenrein gesäubert werden. Zuerst mit dem Bus und dann weiter mit dem Zug kamen wir um 13.30 Uhr in Breitengüßbach am Bahnhof an. Dort warteten die Eltern schon gespannt auf die Erzählungen ihrer Kinder.

Josef Hartmann

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