Lauf dich fit

Lauf dich fit - ein Projekt des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes

 

laufdichfit 1 20180606 1071022529Welch herrlicher Tag - welch tolle Ergebnisse!

Unter der Aufsicht von Martin Riedmann, Projektmitarbeiter von "Lauf dich fit", liefen unsere Schüler von 8.15 - 12.15 Uhr. Besonders die Grundschule tat sich dabei hervor:

Von 128 angetretenen Läufern schafften 60 Kinder die 15 Minuten und 52 Kinder die 30 Minuten am Stück. Das ist eine Spitzenleistung! Besonders die 3. Klasse unseres laufbegeisterten Felix Hümmer brillierte mit einer homogenen Mannschaftsleistung, bei der sechs Kinder sogar die 60 Minuten voll machten.

In der Mittelschule waren 39 Schüler/innen am Start, von denen je 17 die 15 sowie die 30 Minuten absolvierten.

 

Zusätzlich zur Challenge fand auch wieder der jährliche Meru-/Tibet-Spendenlauf statt, der dieses Jahr - ohne Spenden 1140,78 € Erlös einbrachte. Allen Spendern und Läufern herzlichen Dank!

Besonders hervorzuheben in diesem Zusammenhang ist, dass der Schulrekord bei den Mädchen, der von Jenny Röschlaub mit 37 Runden gehalten wurde, dieses Jahr von zwei Schülerinnen geknackt wurde: Tiia Steinert (4b) und Lea Kluppak (GTK 8). Beide liefen sagenhafte 42 Runden! Ganz ganz klasse! Herzlichen Glückwunsch!

 

Besonderer Dank gilt Herrn LAA Felix Hümmer, der den ganzen Morgen mit den Schülern lief, und Frau FöL Manuela Romanus für die perfekte Organisation sowie Durchführung!

Darüber hinaus bedanken wir uns bei den beiden Sanitätern der freiwilligen Feuerwehr Breitengüßbach für den medizinischen Support sowie beim Rewe-Markt Petzold, Breitengüßbach, für das Sonsoring der Wasserflaschen und des Obstes!

SK

 

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Giovanni 2018

Unsere Projektwoche im Zirkus

Vom 9. bis 13. April 2018 war unsere Klasse 2b im Zirkus Giovanni in Bamberg.

Dort wurden wir selbst zu Artisten. Es gab acht Disziplinen, aus denen sich jeder zwei aussuchen durfte: Akrobatik, Kugellauf, Clownerie, Fakirkünste, Jonglage, Seilspringen, Poischwingen und Drahtseillauf.

Vier Tage lang durften wir Kunststücke einüben. Es gab fünf Trainer, die uns dabei halfen.

Am fünften Tag fand die Gala statt, zu der wir unsere Eltern, Geschwister, Großeltern und andere Gäste eingeladen hatten. Die Gala war ein großer Erfolg.

Die Zirkuswoche war toll und wir finden es alle sehr schade, dass sie schon vorbei ist. Aber wir haben eine Zirkuskiste mit vielen Sachen aus dem Zirkus geschenkt bekommen, die wir jetzt täglich nutzen.

Laura Postler, Klasse 2b

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Fotos: Ulrike Backer

Herzlichen Dank

Herzlichen Dank an die Raiffeisenbank Bamberg für 1000 Euro, die zur weiteren Digitalisierung der Klassenzimmer genutzt werden soll.

Ist das toll! Nur strahlende Gesichter!

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Fahrt nach Dachau

dachau2018 6 20180503 1996505737Dachau Konzentrationslager

 

Am Anfang als sie ankamen, mussten sie meistens 3,5 – 4 km vom Bahnhof zum Tor vom KZ laufen. Dort haben sie vom Leiter des KZ's einen Einlauf bekommen wie rechtlos, wehrlos und ehrlos sie seien, dass sie hier landeten. Dachau war das erste offizielle KZ-Lager. Meistens wurden Mitglieder anderer Parteien in solche Einrichtungen gebracht. Die ersten Gefangenen haben eigentlich das komplete KZ aufgebaut, sprich sie mussten Zwangsarbei machen. Das find ich ja schon bischen bescheuert geplant, wenn die Gefangenen das halbe Lager aufbauen müssen. Nachdem sie durch das Tor gelaufen waren, auf dem "Arbeit macht frei" steht, sind sie über den halben Platz gelaufen und mussten dort Stunden stehen bleiben, manchmal sogar einige Nächte. Wenn einer umfiel, musste er auf dem Boden liegen bleiben, niemand durfte ihn helfen. Bei Dachau ist auch die Besonderheit ,dass Dachau seine Männer selber ausbildete, das heißt: sie bildeten kontrollierte Schläger aus. Allein Dachau hatte ungefähr 140-200 Außenlager. Manche der Gefangenen hatten das Glück, in der Schlosserei oder in der radiotechnischen Station arbeiten zu dürfen.

Bei der Aufnahme mussten sie all ihre persönlichen Gegenstände abgeben und ihr Name wurde zu einer Nummer. Wenn sie einen Offizier ansprachen, durften sie nur ihre Nummer nennen. Ein paar einzelne durften an Feiertagen zu Ihrer Familie. Aber sie mussten unterschreiben, dass sie nichts über das KZ sagen, sonst wurden sie getötet. Dazu mussten sie sich regelmäßig bei der Polizei melden. Ein Viktor wurde festgenommen nur weil er homosexuell gewesen ist. Ich denk mir da nur wie man damals so brutal sein konnte. Die Menschen, die dort angestellt waren, hätte man schlagen und foltern müssen..

Man nannte alle Inhaftierten Untermenschen, sie seinen fast nichts Wert.

Ein gewisser Fritz Gerlich schrieb offen über das KZ und wurde am 10. März verhaftet und zu Tode gequält. Nach der Aufnahme wurden alle in die Duschen gedrängt. Dort wurden sie kahlrasiert und desinfiziert, entweder eingepinselt oder sie mussten kurz in eine Wanne steigen. Danach durften sie sich erst duschen. Das Duschen verlief meistens so: Enweder es kam nur extrem heißes Wasser und sie wurden ebenfalls mit heißem Wasser wieder in die Duschen zurück gedrängt, da sie sich ja nicht verbrennen wollten - oder es kam nur eisig kaltes Wasser, am liebsten, wenn es draußen -20 Grad hatte. Dann wurden auch noch die Fenster geöffnet, so dass eine Lungenentzündung nicht auszuschließen war. Nach dem Duschen mussten alle sich so schnell wie möglich passende Kleidung greifen und hoffen, dass sie passte. Wenn etwas auch nur Klitzekleines den Aufsehern nicht passte, zog das meistens am Abend eine Bestrafung nach sich. Er bekam dann 25 Schläge mit einem Ochsenprügel auf den Rücken, musste laut auf Deutsch mitzählen und wenn er sich verzählte, begann das Ganze nochmal von vorne. Es gab aber noch das Pfahlhängen. Dort mussten sie mit nach hinten gebundenen Armen bis zu einer Stunde hängen .Meistens waren danach die Schultern und Handgelenke ausgekugelt und manchmal sogar gebrochen.

Himmler hatte eine „Idee“. Er dachte sich, er könne doch einen Heilkräutergarten anbauen lassen. Natürlich mussten das wieder die Häftlinge machen und die Wächter bildeten um das Feld so eine Art unsichtbare Linie, die wenn einer übertrat, sofort abgschossen wurde. Die Lebenden mussten die Halbtoten oderToten  wieder zurück zum Lager schleppen. Bei den Wärtern war es so: So viele wie du abknallst, so viel Bonus bekommst du.

Natürlich gab es nicht nur einen Anschlag auf Hitler, um diesen Qualen ein Ende zu bereiten. Doch Hiltler ging genau an diesem Tag früher ,weil er nach Berlin musste. Somit hatte das Herrschen Hitlers doch noch nicht geendet. Wäre Hitler 15 – 20 Minutem später gegangen, wäre das Regime vorbei gewesen.

Im Laufe der 12 Jahre haben sich bis zu 200 Tausend Gefangene angesammelt, doch für so viele war Dachau gar nicht ausgelegt. Also war Dachau dann überfüllt und von den 200000 starben bis zu 41500.

Von 1800 polinischen Gefangenen starben 900.

Innerhalb von 5 Jahren kamen aus 40 Ländern Gefangene. Die Gefangenen bauten unterirdische Bunker und einige Freunde stürzten vor Erschöpfung in den noch flüssigen Beton und ertranken. Natürlich durfte ihnen nicht geholfen werden. Mit der Zeit sammelten sich zwischen den selbst gebauten Barracken Berge von Toten. So ziemlich am Ende bekam Dachau Verbrennungsöfen für die Toten.

Es durften aber nicht alle Gefangenen in die KZ's. Wenn einer unter 14 Jahre alt war, oder über 40 Jahre alt, wurde derjenige sofort abgeknallt. Es gab natürlich auch Frauen in KZ's, aber Dachau war ein reines Männerlager. Sie boten manchen Männern an, dass sie zur Vergnügung in ein Bordell gehen dürfen, aber die Männer wussten, dass die Frauen das auch nicht freiwillig machten, deshalb nutzten sie diesen Dienst nicht so oft. Insgesamt gab es 7000 Frauen in den Außenlagern.

Dachau hätte einige der Gefangenen retten können, da es eine sehr moderne Krankenstation hatte, aber die diente nur der Presse, damit man nicht sagen konnte, dass es den Leuten dort schlecht ginge.

Im Sommer mussten sie schon um 4:00 Uhr aufstehen - im Winter erst um 5:00 Uhr. Nachdem sie aufgestanden waren, mussten die Betten sehr sehr ordentlich gemacht werden und wenn etwas nicht passte ,kam alles noch mal heraus und er musste es nochmal machen. Aus der Lagerküche kamen nur Wassersuppen und eine kaffeeähnliche Substanz. In der Nähe liegende Fabriken konnten die Gefangenen auch ausleihen und für ihre Dienste ausnutzen. Einige Male mussten die Gefangenen die komplette Nacht draußen stehen und wenn einer umfiel vor Erschöpfung, durfe ihm keiner helfen und der Mann erfror.

Man durfte Briefe schrieben, aber nur mit vorgefertigten Formularen und die Briefe wurden alle mehrmals kontrolliert, damit ja niemand etwas Schlechtes schreiben konnte. Mit Geheimschriften konnte man auch nichts erreichen, denn man wurde gequält, um heraus zu finden, was die Schriften bedeuten.

Im Norden gab es eine Gärtnerei und eine Kaninchenzucht.

Aber es gab auch Folter und als Variation auch noch die Giftspritze, durch die man qualfoll starb. Einer schaffte es auszubrechen dieser sagte: „Wir selber haben diese Menschenwürde und alle anderen auch!“ Natürlich hatten viele vor ihm sich gedacht auszubrechen, aber wenn sie es nicht schafften, wurden sie zu Tode bestraft und wenn sie es schafften, hätten die anderen eine enorme Strafe absitzen müssen.

 

Am 29. April 1945 war der Tag der Befreiung, es standen schon viele draußen vor den Toren, doch das war gerade mal ein Viertel der ganzen Gefangenen, der Rest lag in den Barracken kurz vorm Sterben in den Betten. Doch es konnten auch einige ziemlich gesund wieder zu ihren Familien zurückkehren.

 

Also mir fehlten die Worte, als ich das alles erfuhr. Ich dachte mir wirklich, wie Menschen nur zu sowas fähig sein konnten. Hatten diese Menschen denn kein Mitleid, wenn sie jemanden einfach erschießen mussten? Es muss einem doch bei so einer Tat schlecht werden. Man muss dafür echt ein Herz aus eiskaltem Metall haben, wenn man für die Menschen nix fühlte. Ich kann das wirklich nicht begreifen.

Anna Hauke

 

Weitere Stimmen:

Marie: "Jeder, der braune Augen und dunkle Haare hatte, wurde als Untermensch und Ausländer bezeichnet. Dabei war doch Adolf Hitler selbst dunkel. Warum hat man ihn dann nicht beseitigt?"

Mohammad: "Es macht mich traurig, dass so schlimme Sachen passiert sind. Ich hoffe, dass ich und andere Menschen so etwas nicht erleben müssen".

Tom: "Ich habe sehr viel gelernt z.B. über die Luftkammer und die Experimente und ich habe mir gedacht, dass es da schlimm zu ging. Aber so schlimm, das hatte ich nicht erwartet. Es hat mich traurig gemacht und zu tiefst erschüttert."

Luis: "Ich wusste nicht, dass sogar Priester und Musiker da waren".

Benedikt: "Kein Tier dieser Welt würde seiner eigenen Spezies so etwas antun!"

Jayla: "Ich freue mich darüber, dass wir heute meist in Frieden leben können".

Lea: "Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es all die Jahre durchzuhalten ist....Der Mann, der uns herumgeführt und alles erklärt hat, hat am Schluss gesagt: "Denk darüber nach, wer du sein willst. Wenn du das machst, dann habe ich alles richtig gemacht." Diese Frage hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht so richtig." 

 

 

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Fotos: Hubertus Schaller

 

 

 

 

 

Fasching 2018

fasching18 5 20180219 1706679516Spontanfasching an der Grundschule ....herrlich!

 

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